Küstenjournal: Urlaubermagazin - Region Fischland-Darß-Zingst
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Das Küstenrevier Fischland-Darß-Zingst

Eine der schönsten naturbelassenen Landschaften Mitteleuropas lädt zum Verweilen ein. Ruhe und Gelassenheit prägen das gesamte Revier, das ideale Bedingungen für den Wassersport bietet. Hat man von Westen kommend das Seegebiet von Hiddensee erreicht, gelangt man über die Gellenrinne nach Barhöft und von dort in die Darß-Zingster Boddengewässer. Dichte Schilfgürtel und Schilfinseln prägen die Landschaft und signalisieren ausgedehnte Flachwasserzonen außerhalb der Fahrwege.

Die tiefste Stelle der Boddengewässer beträgt max. 4 m, das Befahren wird deshalb nur mit flachgehenden Motorbooten oder Jollenkreuzern angeraten. Die Fahrwasser sind zwar alle betonnt und die meisten Häfen sind mit einer Befeuerung ausgerüstet (Ober- und Unterfeuer), gutes Kartenmaterial und aufmerksames Navigieren sind aber unerlässlich.

Für das Boddenrevier gilt zwischen dem 01.06. und dem 31.10 für alle Wasserfahrzeuge auf dem Bodden eine Höchstgeschwindigkeit von 10 Knoten (18,5 km/h).

Am Bodden gibt es ausreichend Anlegemöglichkeiten, beginnend beim größten Hafen der Region in Barth bis hin nach Ribnitz-Damgarten, in der die Recknitz die Grenze zwischen Mecklenburg und Vorpommern markiert. Auf dem Weg dorthin muss zwischen dem Barther und dem Bodstedter Bodden die Meiningenbrücke passiert werden, dies ist nur zu den Öffnungszeiten der Brücke möglich.

Auf dem Weg durch die ausgedehnte Boddenlandschaft findet sicher jeder etwas Reizvolles - die Seebäder Wustrow, Prerow und Zingst, die Künstlerkolonie Ahrenshoop mit vielen Galerien und Ausstellungen, verschwiegene, fast vergessen wirkende Fischerdörfchen wie Wieck und Born, Zeesboote - die traditionellen Segelschiffe mit den charakteristischen braunen Segeln, das Bernsteinmuseum und die Schaumanufaktur in Ribnitz, das Freilichtmuseum Klockenhagen usw..

Besonders beeindruckend ist die Region zu den Zeiten der Kranichzüge. Im Frühjahr und im Herbst halten hier bis zu 40.000 dieser majestätischen Vögel auf dem größten Kranichrastplatz Europas Zwischenstation und tanken Kraft für ihren weiteren Weg.

Das abwechslungsreiche Revier bietet Skippern nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, stellt sie aber hin und wieder auch gern auf die Probe. An der Außenküste lauern immer wieder Sandriffe und die Boddengewässer sind überall sehr flach. Navigieren Sie umsichtig, orientieren Sie sich an der Betonnung und bleiben Sie in den ausgewiesenen Fahrrinnen. Ein Törn an der Außenküste empfiehlt sich nur erfahrenen Seglern, denn außer dem Nothafen Darßer Ort gibt es keinerlei Anlegemöglichkeiten. Dafür umso mehr an den Bodden. Moderne Häfen finden Sie zum Beispiel in Barth, Ribnitz-Damgarten und Zingst, aber auch in vielen kleineren Orten.

Unterschätzen Sie keinesfalls die Bodden. Gefährliche Untiefen, enges Fahrwasser und tückische Strömungen sind keine Seltenheit. Deshalb sollte ein zuverlässiger Motor immer an Bord sein.

MV Maritim
Hansestr. 21
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