Küstenjournal: Urlaubermagazin - Region Fischland-Darß-Zingst
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Reisen mit oder ohne Grenzen

Heute gehört die Halbinsel Fischland- Darß-Zingst zu einem Land und im „Küstenjournal“ z.B. erfahren Sie Wissenswertes für den Aufenthalt. Das war nicht immer so. Bis 1945 verlief bekanntlich zwischen Althagen und Ahrenshoop, entlang dem heutigen Grenzweges, die Grenze zwischen Preußisch- Pommern und Mecklenburg. Für unsere Großeltern war es deshalb zweckmäßiger, sich zwei Reiseführer zu kaufen. Im Reiseführer des Landesverkehrsverbandes Mecklenburg e.V., um 1936 erschienen und 94 Seiten stark, werden Dändorf, Neuhaus und die Ostseebäder Dierhagen „in vorzüglicher Lage an der Ostsee“, Wustrow in „bevorzugter Lage zwischen dem Saaler Bodden und der Ostsee mit ihrem kräftigen Wellenschlag“, Alt- und Niehagen „inmitten freundlicher Gärten und Baumgruppen“ sowie die Recknitzstädte mit wenigen Worten charakterisiert. Ahrenshoop und der Darßwald werden als Ausflugsziele erwähnt. Ein Reisebuch für Pommern 1932, Herausgeber Verkehrsverband für Pommern e.V., liegt in einer Reprintausgabe (1988) vor. Mit 245 Seiten ist er deutlich umfangreicher, beide sind also nicht vergleichbar. Die natürlichen Gegebenheiten, die Bade- und Erholungsmöglichkeiten der Halbinsel Darß-Zingst mit den Ostseebädern Zingst, Prerow, Ahrenshoop und den Erholungsorten Wieck und Born werden ganz ausführlich und differenziert beschrieben. Ebenso die Städte Damgarten und Barth. Das mecklenburgische Fischland wird als ein „zum festen Lande führendes Bindeglied“ bei den Anfahrts- und Ausflugswegen zwar erwähnt, aber nicht weiter beschrieben. Die Landesgrenze war also präsent, aber wahrscheinlich kümmerte das unsere reisenden Großeltern nicht.

Bei genauer Betrachtung fällt auch auf, dass sich die Reiseführer - obwohl so ganz unterschiedlich von Zeit und Charakter - sehr gleichen bei der Beschreibung der Erholungsfaktoren und des Erlebniswertes dieser Küstenlandschaft: „Malerische Dünenbildungen“, „Urwüchsigkeit des Darßwaldes“, Ahrenshoop – „ganz im Banne von See und lichterfüllter Himmelsweite“, die „weichen Sandstrände“, das „ruhige, ungezwungene Badeleben“, die bewaldeten Dünen, „romantische Steilufer“, das Tonnenabschlagen sowie die maritimen Traditionen. Das sind jene Besonderheiten der Halbinsel ohne Grenzen, die auch wir heute so schätzen.

H. Koch

Reiseführer Mecklenburg
Dreifach gesegnetes Land
Wald, Sonnige Seen, Meerestrand
Landesverkehrsverband Mecklenburg e.V. um 1938

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